
Archiviertes Symposium
ZU HAUSE. Auswirkung der Industrialisierung auf das private Leben im 19. Jahrhundert
am 27. November 2010 um 9.00 Uhr im LA8
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die häuslichen Objekte - wie Möbel, Werkzeuge und Küchengeräte - Einzelstücke, gegen Ende des Jahrhunderts gab es bereits Massenprodukte, Maschinen und Wegwerfartikel in den wohlhabenderen Haushalten. Auch der familiäre Gefühlshaushalt revolutionierte sich grundlegend. Kindheit und Jugend bildeten sich als symbolische und wirtschaftliche Abgrenzung überhaupt erst aus, die bürgerliche Familie emanzipierte sich von aristokratischen oder bäuerlichen Lebensmustern. Die Tagung widmet sich mentalitätsgeschichtlich dem Wandel der Beziehung zwischen den Gegenständen und praktischen Abläufen im Haushalt einerseits und ihrer technischen, symbolischen, künstlerischen oder religiösen Deutung andererseits im Verlauf des 19. Jahrhunderts. Was bedeuteten im Haushalt um 1800 Ernährung, Vorrat und Vorsorge, Hygiene und Gesundheit, Sexualität, Erziehung, Frömmigkeit, Bildung - und was bedeuteten sie um 1900?
Begleitend zur Ausstellung im April 2011 erscheint ein Katalog mit den Vorträgen der Tagung.
| Tagungsort: |
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8
76530 Baden-Baden |
| Datum: |
Samstag, den 27. November 2010 |
| Zeit: |
9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr |
| Teilnahmegebühr: |
6,- €, ermäßigt 3,- €
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| Tagungsprogramm: |
PDF Download |
Anmeldung:
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